Argumente für ein Konzept der internen Kommunikation

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Zugegeben: Wer ein Konzept entwickeln möchte, braucht etwas Zeit, Freiräume und natürlich Methodenwissen. Der Aufwand lohnt sich jedoch. Sie (oder auch Ihr Chef) sind noch nicht ganz überzeugt? Dann können Ihnen diese Argumente für ein Konzept der internen Kommunikation helfen, die Konzeptionsarbeit als gute Investition zu sehen:

Sicherung der Zukunftsfähigkeit

Interne Kommunikation ist der soziale Basisprozess im Unternehmen. Sie sichert grundlegende Prozesse und die Zusammenarbeit. Hierfür müssen die Führungskräfte und die Mitarbeitenden den Sinn und Zweck des Unternehmens kennen und verstehen. Ein Konzept greift diese Anforderungen auf und zeigt kommunikative Wege, so dass alle das große Ganze mittragen.

Die Arbeit der internen Kommunikateure reicht dafür alleine nicht aus. Führungskräfte und andere Schnittstellen, wie z.B. die HR- oder IT-Abteilungen, müssen mit einbezogen werden. Das Konzept beschreibt Möglichkeiten dieser Zusammenarbeit.

Bessere Mitarbeiternähe

Neben der Zukunftsfähigkeit ist es wichtig, dass Sie die Bedürfnisse und Erwartungen der Mitarbeitenden im Blick zu haben. Was brauchen sie, um ihre Arbeit schnell und engagiert zu bewältigen? Sind die menschlichen Grundbedürfnisse, wie soziale Vernetzung oder Autonomie, ebenfalls berücksichtigt?

Durch die Konzeptionsarbeit lernen Sie Ihre Bezugsgruppe (besser) kennen und können Botschaften, Themen und Instrumente genau abstimmen. Diese Erkenntnisse werden Ihnen in Veränderungsprozessen nützlich sein: Sie können Widerstand leichter antizipieren und Stolpersteine umgehen.

Bessere Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Interne Kommunikation, die mit einem Konzept methodisch geplant wurde, ist durchdacht, stringent und nachvollziehbar. Entscheidungen, Veränderungen und Vorgehensweisen sind für alle internen Bezugsgruppen verstehbar und werden besser mitgetragen.

Transparenz zu fördern bedeutet übrigens nicht, dass alles allen jederzeit offen und zugänglich sein muss. Auch hier braucht es konzeptionelle Überlegungen, was an Transparenz sinnvoll und machbar ist.

Bessere Evaluation

Durch die konzeptionellen Überlegungen wählen Sie machbare und wirkungsvolle Ziele aus, die am Ende der Umsetzung evaluiert werden. Sind sie erreicht? Vielleicht kann ein Erfolg wiederholt oder sogar übertroffen werden? Aber natürlich treten auch Flops zutage, die im nächsten Konzept aufgegriffen werden sollten. Kontinuierliche Verbesserung ist somit möglich.

Bessere Profilierung und Sichtbarkeit

Mit der konzeptionellen Arbeit können Sie genau argumentieren, warum welches Instrument und welches Vorgehen Sinn macht. Sie zeigen auf, welchen Mehrwert interne Kommunikation für das Unternehmen, die Mitarbeitenden und die Kunden bringt. Sie zeigen, dass Sie konzeptionell-strategisch denken können und dass interne Kommunikation keine „Quasseldisziplin“ ist. Sie schärfen Ihre Präsenz, Ihr Profil und letztendlich Ihre Einflussmöglichkeiten.

Schärfen Sie die Säge

„Ich habe keine Zeit meine Säge zu schärfen, weil ich sägen muss!“. Kennen Sie den Spruch? In unserer verdichteten Arbeitswelt hat wohl fast jeder Verständnis, wenn es schwerfällt, rechtzeitig die Säge zu schärfen. Schaffen Sie sich dennoch Freiräume. Sie gewinnen Zeit, Geld und Energie.

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